<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Insolvenzrecht Archive - LFR Wirtschaftsanwälte</title>
	<atom:link href="https://lfr-law.de/category/insolvenzrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Jun 2026 09:18:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://lfr-law.de/wp-content/uploads/2022/08/favicon-150x150.png</url>
	<title>Insolvenzrecht Archive - LFR Wirtschaftsanwälte</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Zwischen Hoffnung und Haftung</title>
		<link>https://lfr-law.de/zwischen-hoffnung-und-haftung-insolvenzrisiken-startups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[GmbH Geschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Marc Laukemann]]></category>
		<category><![CDATA[Elisa Roggendorff]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Tittel]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lfr-law.de/?p=61908</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwischen Hoffnung und Haftung: Finanzierungszusagen, Fortbestehensprognose und Überschuldung bei Startups<br />
Startups leben von Wachstum. Wachstum benötigt Kapital. Und genau dort beginnt häufig das insolvenzrechtliche Risiko.<br />
Bleibt die nächste Finanzierungsrunde aus oder verzögert sich, geraten Geschäftsführer schnell in ein Spannungsfeld zwischen unternehmerischer Zuversicht und gesetzlichen Pflichten. Wann genügt eine Investorenzusage? Welche Anforderungen stellt die Rechtsprechung an die Fortbestehensprognose? Und welche Risiken drohen bei einer fehlerhaften Einschätzung der wirtschaftlichen Lage?<br />
In unserem aktuellen Fachbeitrag analysieren wir die jüngere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des OLG Düsseldorf sowie die aktuelle Fachliteratur zu Finanzierungszusagen, Überschuldung und Insolvenzantragspflichten bei Venture-Capital-finanzierten Unternehmen.<br />
Der Beitrag richtet sich insbesondere an:<br />
•	Gründer und Geschäftsführer von Startups,<br />
•	Investoren und Beiräte,<br />
•	Gesellschafter wachstumsorientierter Unternehmen,<br />
•	Family Offices und Venture-Capital-Fonds.<br />
Ergänzend stellen wir eine praxisorientierte Checkliste für Startup-Geschäftsführer zur Verfügung, die die wichtigsten Warnsignale, Prüfungsfragen und Sofortmaßnahmen bei Liquiditätsengpässen zusammenfasst.<br />
Das interdisziplinäre LFR-Krisenteam aus Gesellschaftsrecht, Restrukturierung, Steuerrecht und Prozessführung unterstützt Unternehmen regelmäßig bei Gesellschafterkonflikten, Restrukturierungen, Finanzierungsfragen und Haftungsthemen. Zu unserem Team gehören insbesondere Dr. Marc Laukemann, Felix Tittel, Elisa Roggendorff und Tobias Kreth. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/zwischen-hoffnung-und-haftung-insolvenzrisiken-startups/">Zwischen Hoffnung und Haftung</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Finanzierungszusagen, Fortbestehensprognose und Überschuldung bei Venture-Capital-finanzierten Unternehmen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Warum die nächste Finanzierungsrunde für Startups oft wichtiger ist als der nächste Kunde – und weshalb genau darin das insolvenzrechtliche Risiko liegt.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Das Geld reicht noch bis September.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Satz fällt in Startup-Boardmeetings häufiger als jede Diskussion über Insolvenzrecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er klingt beruhigend. Tatsächlich verbirgt sich dahinter oft die entscheidende Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reicht die Finanzierung wirklich – oder lediglich die Hoffnung auf die Finanzierung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Bereich des Insolvenzrechts hat in den vergangenen Jahren für Venture-Capital-finanzierte Unternehmen größere praktische Bedeutung gewonnen als die Frage der positiven Fortbestehensprognose nach § 19 Abs. 2 InsO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund liegt auf der Hand:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als klassische Mittelständler finanzieren sich Startups häufig über Jahre nicht aus eigener Ertragskraft. Wachstum wird durch Investorenkapital ermöglicht. Verluste sind eingeplant. Der sogenannte Cash Burn gehört zum Geschäftsmodell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb geraten Startup-Geschäftsführer regelmäßig in ein Spannungsfeld:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der einen Seite stehen Investoren, die weitere Finanzierungsrunden in Aussicht stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite verlangt das Insolvenzrecht belastbare Tatsachen statt unternehmerischer Zuversicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des OLG Düsseldorf zeigt, wie schwierig diese Gratwanderung geworden ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das besondere Insolvenzrisiko von Startups</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die typische Insolvenz eines mittelständischen Unternehmens entsteht häufig durch operative Probleme:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sinkende Umsätze,</li>



<li>wegbrechende Kunden,</li>



<li>steigende Kosten,</li>



<li>fehlende Wettbewerbsfähigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Startups liegt die Ursache häufig an anderer Stelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Krise beginnt oft nicht mit dem Scheitern des Geschäftsmodells, sondern mit dem Ausbleiben der nächsten Finanzierungsrunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brackmann, Straubinger und Steinicke beschreiben diesen Mechanismus treffend: Die finanzielle Krise eines Startups entsteht regelmäßig deshalb, weil dringend benötigte Finanzierungsrunden ausbleiben, obwohl häufig noch kein erheblicher externer Gläubigerdruck besteht. Die Gesellschaft lebt von periodischen Kapitalzuführungen ihrer Investoren. Bleiben diese aus, entstehen Liquiditätsprobleme oft abrupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unterscheidet Startups fundamental von klassischen Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Softwareunternehmen kann über Jahre Verluste produzieren und dennoch wirtschaftlich attraktiv sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Investor mag sogar bereit sein, weitere Millionen zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insolvenzrechtlich genügt das allein jedoch nicht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Überschuldung: Der eigentliche Prüfstein</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis konzentriert sich die öffentliche Diskussion häufig auf die Zahlungsunfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Startups spielt dagegen häufig ein anderer Insolvenzgrund die entscheidende Rolle:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>die Überschuldung nach § 19 InsO.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem gesetzlichen Leitbild liegt Überschuldung vor, wenn das Vermögen die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist in den nächsten zwölf Monaten überwiegend wahrscheinlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorschrift enthält damit zwei Prüfungsstufen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>rechnerische Überschuldung,</li>



<li>positive Fortbestehensprognose.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade die zweite Stufe entscheidet in der Praxis regelmäßig über das Ergebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn viele Startups verfügen bilanziell über erhebliche Verluste, negatives Eigenkapital oder dauerhaft negative Cashflows.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob dennoch keine Insolvenzantragspflicht besteht, hängt deshalb regelmäßig von der Fortbestehensprognose ab.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Fortbestehensprognose: Mehr als Optimismus</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechtsprechung verlangt hierfür weit mehr als unternehmerische Überzeugung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs setzt eine positive Fortbestehensprognose voraus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einen Fortführungswillen der Geschäftsleitung,</li>



<li>ein schlüssiges und realisierbares Unternehmenskonzept,</li>



<li>einen belastbaren Finanz- und Ertragsplan,</li>



<li>ausreichende Finanzierung für den Prognosezeitraum.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prognosezeitraum beträgt grundsätzlich zwölf Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass die Gesellschaft während dieses Zeitraums ihre fälligen Verbindlichkeiten erfüllen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Prognose ist damit keine Erfolgsvorhersage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niemand muss beweisen, dass das Startup künftig profitabel wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachgewiesen werden muss vielmehr, dass die Liquidität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausreicht, um den Geschäftsbetrieb in den nächsten 12 Monaten fortzuführen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Kernproblem: Finanzierungszusagen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier beginnt die eigentliche Schwierigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierung vieler Startups hängt nicht von bestehenden Zahlungsmitteln ab, sondern von künftigen Finanzierungsrunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit stellt sich zwangsläufig die Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann darf die Geschäftsführung eine zukünftige Investition bei ihrer Planung berücksichtigen?</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Bundesgerichtshof: Vorsicht bei unverbindlichen Zusagen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesgerichtshof hat sich mit dieser Frage insbesondere in seiner Air-Berlin-Entscheidung intensiv auseinandergesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Aussage lautet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine positive Fortbestehensprognose scheitert nicht automatisch daran, dass die Finanzierung von Dritten abhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings dürfen unverbindliche Finanzierungszusagen nur unter engen Voraussetzungen berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Richter begründen dies vor allem mit dem Gläubigerschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn würde jede unverbindliche Zusage genügen, könnten Gesellschafter Insolvenzverfahren beliebig hinauszögern, ohne selbst rechtlich gebunden zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BGH verlangt deshalb eine besonders sorgfältige Prüfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu berücksichtigen sind insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Finanzkraft des Investors,</li>



<li>dessen bisheriges Verhalten,</li>



<li>frühere Finanzierungsleistungen,</li>



<li>die Konkretisierung der Zusage,</li>



<li>die Motive des Investors,</li>



<li>mögliche alternative Finanzierungsmöglichkeiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Je unverbindlicher die Erklärung, desto enger wird der Beurteilungsspielraum der Geschäftsführung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das OLG Düsseldorf: Die Realität von Startups anerkennen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidungen des OLG Düsseldorf haben diese strengen Grundsätze teilweise startupfreundlicher konkretisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Richter stellen zunächst einen wesentlichen Unterschied zu klassischen Unternehmen fest:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Startups sind in ihrer Anfangsphase bewusst nicht ertragsfähig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fehlen eigener Gewinne darf deshalb nicht automatisch gegen eine positive Fortbestehensprognose sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gericht erkennt ausdrücklich an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Startups benötigen häufig mehrere Finanzierungsrunden,</li>



<li>Investorenfinanzierung gehört zum Geschäftsmodell,</li>



<li>eine dauerhafte Verlustsituation ist zunächst nicht ungewöhnlich.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Unverbindliche Finanzierungszusagen können deshalb berücksichtigt werden, wenn</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Investor finanzstark ist,</li>



<li>bereits erhebliche Mittel investiert wurden,</li>



<li>eine nachvollziehbare Unternehmensplanung vorliegt,</li>



<li>eine weitere Finanzierung plausibel erscheint.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Düsseldorfer Entscheidungen schaffen damit mehr Praxisnähe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie beseitigen die Unsicherheiten jedoch nicht vollständig.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hoffnung ersetzt keine Dokumentation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade hier liegt das eigentliche Haftungsrisiko für Geschäftsführer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechtsprechung verlangt keine absolute Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verlangt aber nachvollziehbare Tatsachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus anwaltlicher Sicht stellt sich deshalb regelmäßig nicht die Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Glauben wir an die Finanzierungsrunde?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Können wir einem Insolvenzrichter in zwei Jahren nachvollziehbar erklären, warum wir an die Finanzierungsrunde glauben durften?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Unterschied ist erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Liquiditätsplanung,</li>



<li>Investorenkommunikation,</li>



<li>Protokolle,</li>



<li>Finanzierungsdokumente,</li>



<li>belastbare Annahmen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Je besser die Dokumentation, desto größer der Handlungsspielraum der Geschäftsführung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Harte und weiche Finanzierungszusagen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Bedeutung kommt dabei der Unterscheidung zwischen harten und weichen Unterstützungszusagen zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bork und Curtze weisen zutreffend darauf hin, dass nur rechtsverbindliche, einklagbare Finanzierungszusagen die erforderliche Sicherheit bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bloße Absichtserklärung schafft keinen durchsetzbaren Zahlungsanspruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Praxis bedeutet dies:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Typische weiche Zusagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Absichtserklärungen</li>



<li>unverbindliche Letters of Intent</li>



<li>allgemeine Unterstützungsbekundungen</li>



<li>informelle Investorenzusagen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Typische harte Zusagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>verbindliche Finanzierungsvereinbarungen</li>



<li>harte Patronatserklärungen</li>



<li>durchsetzbare Kapitalzusagen</li>



<li>einklagbare Darlehensverpflichtungen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtliche Qualität der Zusage entscheidet häufig darüber, ob sie in der Fortbestehensprognose tragfähig berücksichtigt werden kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Geschäftsführer jetzt tun sollten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die praktische Konsequenz aus der Rechtsprechung ist erstaunlich klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschäftsführer sollten Krisensituationen nicht mit Optimismus, sondern mit Dokumentation begegnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören insbesondere:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Liquiditätsplanung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 13 Wochen detailliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besser länger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Fortbestehensprognose</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schriftlich dokumentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit konkreten Annahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Investorenzusagen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht mündlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht „gefühlte Sicherheit“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern möglichst schriftlich und belastbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Gesellschafterkommunikation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dokumentierte Aufforderung zur Stellungnahme und Finanzierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5. Frühzeitige Restrukturierungsprüfung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Fällen bestehen Handlungsmöglichkeiten lange bevor Zahlungsunfähigkeit eintritt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die moderne Startup-Finanzierung lebt von Zukunftserwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Insolvenzrecht dagegen verlangt belastbare Tatsachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Geschäftsführung täglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechtsprechung erkennt inzwischen an, dass Startups anders funktionieren als klassische Unternehmen. Sie gewährt daher Spielräume für die Berücksichtigung zukünftiger Finanzierungsrunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Spielräume sind jedoch begrenzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer auf unverbindliche Hoffnungen setzt, bewegt sich auf dünnem Eis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer dagegen Liquidität plant, Investorenzusagen dokumentiert und die Fortbestehensprognose ernst nimmt, schafft die Grundlage für rechtssichere Entscheidungen – selbst in schwierigen Marktphasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praxishilfe: Unsere Checkliste für Startup-Geschäftsführer in der Krise</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Haftungsfälle beginnen nicht mit einer falschen Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie beginnen damit, dass wichtige Informationen fehlen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie lange reicht die Liquidität tatsächlich?</li>



<li>Liegt bereits Zahlungsunfähigkeit vor?</li>



<li>Ist die Fortbestehensprognose belastbar dokumentiert?</li>



<li>Welche Finanzierungszusagen sind verbindlich – und welche nicht?</li>



<li>Welche Schritte müssen Geschäftsführer jetzt einleiten?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund haben wir eine kompakte Checkliste für Geschäftsführer, Gründer und Investoren entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Checkliste enthält unter anderem:</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Sofortmaßnahmen bei Liquiditätsengpässen</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Prüfschritte zur Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Anforderungen an eine belastbare Fortbestehensprognose</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Dokumentationspflichten gegenüber Gesellschaftern und Investoren</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ typische Haftungsfallen für Geschäftsführer</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://lfr-law.de/wp-content/uploads/2026/06/Checkliste-LFR-Startup-in-der-Krise.pdf" type="link" id="https://lfr-law.de/wp-content/uploads/2026/06/Checkliste-LFR-Startup-in-der-Krise.pdf"><strong>Die Checkliste stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenfrei zur Verfügung</strong>.</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Startup-Krisenteam</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanzierungsrunden, Gesellschafterkonflikte, Restrukturierungen und Insolvenzsituationen betreffen selten nur ein Rechtsgebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb arbeiten wir regelmäßig in interdisziplinären Teams aus Gesellschaftsrecht, Restrukturierung, Steuerrecht und Prozessführung zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu unserem Team gehören insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a><u>Dr. Marc Laukemann</u></a> – Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsmediator und Berater von Unternehmern, Gründern und Gesellschaftern in Konflikt- und Krisensituationen.</li>



<li>Felix Tittel – Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie zertifizierter Restrukturierungs- und Sanierungsexperte. Schwerpunkt: Sanierung, Restrukturierung und insolvenzrechtliche Organhaftung.</li>



<li>Elisa Roggendorff – Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie zertifizierte Sanierungs- und Restrukturierungsberaterin. Schwerpunkt: Krisenmanagement, Restrukturierung und steuerliche Begleitung von Sanierungsmaßnahmen.</li>



<li>Tobias Kreth – Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht mit Schwerpunkt auf Gesellschafterstreitigkeiten, Geschäftsführerhaftung und Unternehmensstrukturierungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu unserem Team und unserem Beratungsansatz finden Sie unter:<br><a href="https://lfr-law.de/konflikte-krisen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konflikt &amp; Krise bei LFR Wirtschaftsanwälte</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><a id="_msocom_1"></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/zwischen-hoffnung-und-haftung-insolvenzrisiken-startups/">Zwischen Hoffnung und Haftung</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asset Deal aus der Insolvenz: 7 teure Fehler – und wie Sie sie vermeiden</title>
		<link>https://lfr-law.de/asset-deal-aus-der-insolvenz-7-teure-fehler-und-wie-sie-sie-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 06:58:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Marc Laukemann]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Tittel]]></category>
		<category><![CDATA[Jens-Arne Former]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lfr-law.de/?p=61857</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Asset Deal aus der Insolvenz bietet Chancen, ist aber keineswegs risikofrei. Entscheidend ist nicht allein der Kauf einzelner Vermögenswerte, sondern wie diese tatsächlich weitergeführt werden. Besonders kritisch sind Fragen des Betriebsübergangs nach § 613a BGB, der rechtssicheren Nutzung von Kundendaten, unvollständiger Due Diligence sowie Rechte Dritter an den übernommenen Assets. Erfolgreich sind solche Transaktionen vor allem dann, wenn Risiken früh erkannt, vertraglich sauber strukturiert und die Übergangsphase praktisch abgesichert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/asset-deal-aus-der-insolvenz-7-teure-fehler-und-wie-sie-sie-vermeiden/">Asset Deal aus der Insolvenz: 7 teure Fehler – und wie Sie sie vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Praxisfall, der typisch ist</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Investor übernimmt aus der Insolvenz eines Wettbewerbers die Domain, die Website, Teile des Warenlagers und den Newsletterbestand. Der Kaufpreis ist attraktiv, die Verhandlungen verlaufen zügig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Wochen später stellen sich die eigentlichen Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Droht ein Betriebsübergang nach § 613a BGB?</li>



<li>Sind die übernommenen Inhalte überhaupt rechtlich nutzbar?</li>



<li>Dürfen die Newsletterdaten verwendet werden?</li>



<li>Und wer haftet, wenn etwas nicht stimmt?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort ist unbequem:<br>Der eigentliche Deal beginnt oft erst nach dem Closing.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Worum es wirklich geht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Asset Deal aus der Insolvenz ist kein „sicherer Kauf“.<br>Er ist eine <strong>strukturierte Übernahme von Risiken unter Zeitdruck</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer das versteht, kann diese Deals sehr erfolgreich umsetzen.<br>Wer es unterschätzt, kauft Probleme ein, die sich später kaum noch korrigieren lassen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. „Wir kaufen nur Assets“ – der gefährlichste Denkfehler</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Käufer gehen davon aus, dass ein Asset Deal automatisch von Altlasten befreit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das stimmt nur teilweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist nicht die Vertragsform, sondern die tatsächliche Umsetzung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird die Website weiter betrieben?</li>



<li>Werden Kunden angesprochen?</li>



<li>Wird das Geschäftsmodell faktisch fortgeführt?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praxisfolge:</strong><br>In solchen Konstellationen kann ein Betriebsübergang nach § 613a BGB im Raum stehen – mit erheblichen arbeitsrechtlichen Konsequenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LFR Wirtschaftsanwälte Beraterhinweis:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Asset Deal schützt nicht vor Risiken, wenn die wirtschaftliche Identität fortgeführt wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Betriebsübergang (§ 613a BGB): Wann es kritisch wird</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Betriebsübergang liegt nicht erst vor, wenn Mitarbeiter übernommen werden.<br>Es reicht, wenn der „Kern des Betriebs“ weitergeführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritische Faktoren sind insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gleiche Kundenansprache</li>



<li>gleiche oder ähnliche Produkte</li>



<li>Weiterbetrieb der Website</li>



<li>Nutzung bestehender Daten</li>



<li>organisatorische Kontinuität</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was in der Praxis hilft:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>klare Abgrenzung im Außenauftritt</li>



<li>keine „Fortführungs“-Rhetorik</li>



<li>neue Marke, neue Struktur, eigene Systeme</li>



<li>keine Übernahme operativer Prozesse</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Kundendaten und Newsletter: Kein gewöhnliches Asset</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Deals scheitern an einem Punkt, der zunächst banal wirkt: Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Typischer Irrtum:</strong><br>„Die Newsletterliste kaufen wir einfach mit.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einwilligungen gelten nur für das ursprüngliche Unternehmen</li>



<li>Eine Übertragung ist rechtlich eine neue Verarbeitung</li>



<li>EU-weit bestehen unterschiedliche Aufsichtspraktiken</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praxislösung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>saubere Struktur (z. B. Opt-out mit transparenter Information)</li>



<li>klare Widerspruchsmöglichkeit</li>



<li>sorgfältige Dokumentation (Double-Opt-in-Nachweise)</li>



<li>abgestufte Übernahmemodelle</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LFR Wirtschaftsanwälte Beraterhinweis:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten kann man nicht kaufen – nur rechtmäßig weiterverwenden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Der blinde Fleck: Verhandlung mit dem Insolvenzverwalter</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier entscheidet sich, ob der Deal trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Insolvenzverwalter verfolgt ein anderes Ziel als ein klassischer Verkäufer:<br>Er maximiert die Masse und minimiert Risiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Typische Vertragsrealität:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kaum Garantien</li>



<li>keine belastbaren Zusicherungen</li>



<li>weitgehende Haftungsfreistellungen</li>



<li>Zahlung kurzfristig nach Closing</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders kritisch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Masseunzulänglichkeit</strong><br>Das bedeutet: Ansprüche bestehen formal – sind aber wirtschaftlich nicht durchsetzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LFR Wirtschaftsanwälte Beraterhinweis:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verhandeln nicht über Sicherheiten, sondern über Risikoverteilung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Due Diligence: Oft unvollständig</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Insolvenzverfahren fehlt häufig das, was Käufer aus klassischen M&amp;A-Prozessen kennen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>vollständige Unterlagen</li>



<li>strukturierte Datenräume</li>



<li>klare Rechteketten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders problematisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bildrechte und Content</li>



<li>Freelancer-Verträge</li>



<li>Softwarelizenzen</li>



<li>Marken- und Domainrechte</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praxisrealität:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was nicht dokumentiert ist, ist ein Risiko – und muss eingepreist werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Die gefährlichste Phase: Der Übergang</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Unsicherheit entsteht nicht im Vertrag, sondern in der Umsetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typische Situation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mitarbeiter sind nicht mehr verfügbar</li>



<li>Zugänge fehlen</li>



<li>Systeme sind unklar</li>



<li>Mitwirkungspflichten bleiben faktisch unerfüllt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das betrifft insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Domainübertragungen</li>



<li>Social-Media-Accounts</li>



<li>Dokumentation von Rechten</li>



<li>Kundenkommunikation</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praxislösung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übergangsmodelle (Hosting, Verwahrung)</li>



<li>klare Weisungsstrukturen</li>



<li>technische Sicherung statt operativer Fortführung</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Rechte Dritter: Die unterschätzte Gefahr</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oft wird übersehen, dass Assets rechtlich „belastet“ sein können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>verlängerter Eigentumsvorbehalt von Lieferanten</li>



<li>Vermieterpfandrechte an Warenlagern</li>



<li>Lizenzbindungen</li>



<li>Plattformabhängigkeiten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konsequenz:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jedes Asset gehört tatsächlich frei zur Insolvenzmasse.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was in der Praxis funktioniert</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Kaufpreis als Risikoinstrument</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Staffelmodelle</li>



<li>Abschläge je Risiko</li>



<li>wirtschaftliche Puffer</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Struktur statt Hoffnung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiken zuerst identifizieren</li>



<li>dann vertraglich abbilden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Übergangsarchitektur</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hosting- und Verwahrungsverträge</li>



<li>Auftragsverarbeitung (DSGVO)</li>



<li>Optionsmodelle für Daten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Dokumentation sichern</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einwilligungsnachweise (DOI)</li>



<li>Rechteketten</li>



<li>Datenstruktur</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5. Realistische Erwartung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine perfekte Due Diligence</li>



<li>keine vollständige Absicherung</li>



<li>bewusste Risikoentscheidung</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Checkliste: Asset Deal Quick Check</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besteht ein Risiko eines Betriebsübergangs (§ 613a BGB)?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sind Mitarbeiter wirksam ausgeschieden oder geschützt?</li>



<li>Ist die Datenübertragung DSGVO-konform strukturiert?</li>



<li>Gibt es eine dokumentierte Rechtekette für Inhalte?</li>



<li>Ist die Übergangsphase rechtlich abgesichert?</li>



<li>Bestehen Rechte Dritter an den Assets?</li>



<li>Ist der Kaufpreis risikoadäquat strukturiert?</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fehler ist nicht, Risiken einzugehen.<br>Der Fehler ist, sie nicht zu erkennen – oder falsch zu strukturieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein guter Asset Deal aus der Insolvenz ist kein Schnäppchen.<br>Er ist das Ergebnis klarer Analyse, sauberer Vertragsstruktur und konsequenter Umsetzung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Autoren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Marc Laukemann</strong><br>Rechtsanwalt, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz<br>Schwerpunkte: M&amp;A, Gesellschafterstreit, IP und strukturierte Unternehmensübernahmen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jens-Arne Former</strong><br>Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht<br>Schwerpunkte: § 613a BGB, arbeitsrechtliche Strukturierung und Organhaftung</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Felix Tittel</strong><br>Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Sanierung<br>Schwerpunkte: Insolvenzverfahren, Restrukturierung und Distressed M&amp;A</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kanzleiprofil</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LFR Wirtschaftsanwälte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir beraten Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren in komplexen wirtschaftsrechtlichen Situationen – von der Transaktion bis zur Restrukturierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere besondere Stärke liegt in der Verbindung von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gesellschaftsrechtlicher Strukturierung</li>



<li>arbeitsrechtlicher Umsetzung</li>



<li>insolvenzrechtlicher Praxis</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="http://www.lfr-law.de"><strong>www.lfr-law.de</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/asset-deal-aus-der-insolvenz-7-teure-fehler-und-wie-sie-sie-vermeiden/">Asset Deal aus der Insolvenz: 7 teure Fehler – und wie Sie sie vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschäftsführer aufgepasst: Jetzt wird’s ernst.</title>
		<link>https://lfr-law.de/geschaeftsfuehrer-aufgepasst-jetzt-wirds-ernst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GmbH Geschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Marc Laukemann]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lfr-law.de/?p=61758</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der BGH hat die Coaching-Verträge gekippt – und mit ihnen ganze Geschäftsmodelle. Was viele nicht sehen: Die Haftungsrisiken beginnen jetzt erst richtig. 📉 Rückstellungen? 🔻 Anfechtungsgefahr? ⚠️ Insolvenzantragspflicht? Im neuen Beitrag analysiere ich, • wann eine Rückstellung zwingend ist • wie schnell ein Insolvenztatbestand vorliegt • und worauf Geschäftsführer jetzt dringend achten sollten. Nicht nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/geschaeftsfuehrer-aufgepasst-jetzt-wirds-ernst/">Geschäftsführer aufgepasst: Jetzt wird’s ernst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der BGH hat die Coaching-Verträge gekippt – und mit ihnen ganze Geschäftsmodelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was viele nicht sehen: Die Haftungsrisiken beginnen jetzt erst richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📉 Rückstellungen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">🔻 Anfechtungsgefahr?</p>



<p class="wp-block-paragraph">⚠️ Insolvenzantragspflicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im neuen Beitrag analysiere ich,</p>



<p class="wp-block-paragraph">• wann eine Rückstellung zwingend ist</p>



<p class="wp-block-paragraph">• wie schnell ein Insolvenztatbestand vorliegt</p>



<p class="wp-block-paragraph">• und worauf Geschäftsführer jetzt dringend achten sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur für Anbieter relevant – auch für ihre Steuerberater, Gläubiger, Investoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📌 Zum Artikel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉&nbsp;<a href="https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-urteil-zu-online-coaching-jetzt-drohen-haftung-bilanzkorrektur-und-insolvenzantrag-249464.html">https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-urteil-zu-online-coaching-jetzt-drohen-haftung-bilanzkorrektur-und-insolvenzantrag-249464.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#Coaching #BGH #Haftung #Rückstellungen #Insolvenzrecht #Bilanzrecht #Geschäftsführer #Sanierung #LFRWirtschaftsanwälte</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/geschaeftsfuehrer-aufgepasst-jetzt-wirds-ernst/">Geschäftsführer aufgepasst: Jetzt wird’s ernst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krise im Unternehmen? So sichern Sie die Solvenz!</title>
		<link>https://lfr-law.de/krise-im-unternehmen-so-sichern-sie-die-solvenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 12:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Tittel]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.lfr-law.de/?p=57292</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Geschäftsführer tragen Sie in Krisenzeiten große Verantwortung. Doch welche Pflichten haben Sie genau? Unser aktueller Rechtstipp gibt Ihnen praxisnahe Handlungsanweisungen, um den Fortbestand Ihrer Gesellschaft zu sichern. Lesen Sie mehr in unserem Praxisleitfaden von Felix Tittel: https://www.anwalt.de/rechtstipps/praxisleitfaden-fuer-geschaeftsleiter-in-krisenzeiten-pflichten-zur-sicherung-der-solvenz-232341.html</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/krise-im-unternehmen-so-sichern-sie-die-solvenz/">Krise im Unternehmen? So sichern Sie die Solvenz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Als Geschäftsführer tragen Sie in Krisenzeiten große Verantwortung. Doch welche Pflichten haben Sie genau? Unser aktueller Rechtstipp gibt Ihnen praxisnahe Handlungsanweisungen, um den Fortbestand Ihrer Gesellschaft zu sichern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Liquiditätsplanung</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sofortige Gegenmaßnahmen</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kommunikation mit Gesellschaftern</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie mehr in unserem Praxisleitfaden von Felix Tittel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.anwalt.de/rechtstipps/praxisleitfaden-fuer-geschaeftsleiter-in-krisenzeiten-pflichten-zur-sicherung-der-solvenz-232341.html">https://www.anwalt.de/rechtstipps/praxisleitfaden-fuer-geschaeftsleiter-in-krisenzeiten-pflichten-zur-sicherung-der-solvenz-232341.html</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/krise-im-unternehmen-so-sichern-sie-die-solvenz/">Krise im Unternehmen? So sichern Sie die Solvenz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorausschauende Beratung: Der Schlüssel zur Vermeidung von Insolvenzen</title>
		<link>https://lfr-law.de/vorausschauende-beratung-der-schluessel-zur-vermeidung-von-insolvenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:47:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Tittel]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.lfr-law.de/?p=57142</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angesichts der steigenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist es wichtiger denn je, proaktiv zu handeln. Unsere Wirtschaftskanzlei bietet umfassende Beratung und Unterstützung bei der Restrukturierung und Sanierung, um Ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen. Mit unserer Expertise navigieren wir Sie durch komplexe rechtliche Herausforderungen und helfen Ihnen, finanzielle Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/vorausschauende-beratung-der-schluessel-zur-vermeidung-von-insolvenzen/">Vorausschauende Beratung: Der Schlüssel zur Vermeidung von Insolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der steigenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist es wichtiger denn je, proaktiv zu handeln. Unsere Wirtschaftskanzlei bietet umfassende Beratung und Unterstützung bei der Restrukturierung und Sanierung, um Ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit unserer Expertise navigieren wir Sie durch komplexe rechtliche Herausforderungen und helfen Ihnen, finanzielle Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Lassen Sie uns gemeinsam eine Strategie entwickeln, die Ihr Unternehmen stärkt und für kommende Herausforderungen wappnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/firmen-insolvenzen--droht-deutschland-2024-eine-pleitewelle--34513762.html?">https://www.capital.de/geld-versicherungen/firmen-insolvenzen&#8211;droht-deutschland-2024-eine-pleitewelle&#8211;34513762.html?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#Restrukturierung #Sanierung #Insolvenzvermeidung #Fachanwälte #Wirtschaftsrecht #WirberatenUnternehmer #LFRWirtschaftsanwälte</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/vorausschauende-beratung-der-schluessel-zur-vermeidung-von-insolvenzen/">Vorausschauende Beratung: Der Schlüssel zur Vermeidung von Insolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach der BGH-Entscheidung zum D&#038;O-Versicherungsschutz für Geschäftsführer bei Insolvenzverschleppung: Ist jetzt alles wieder gut? Die Antwort lautet: Leider Nein!</title>
		<link>https://lfr-law.de/nach-der-bgh-entscheidung-zum-do-versicherungsschutz-fuer-geschaeftsfuehrer-bei-insolvenzverschleppung-ist-jetzt-alles-wieder-gut-die-antwort-lautet-leider-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 12:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[GmbH Geschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lfr-wirtschaftsanwaelte.de/?p=8542</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass sich ein Geschäftsführer zwar für getätigte Zahlungen nach Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit seiner Gesellschaft schadensersatzpflichtig macht, er jedoch dem Versicherungsschutz einer bestehenden Managerhaftpflichtversicherung (D&#38;O) unterliegt. Die Erleichterung über dieses Urteil, mit der die gegenteilige Auffassung des OLG Düsseldorf endgültig überholt ist, ist vielerorts groß. Die Entscheidung hat aber nicht nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/nach-der-bgh-entscheidung-zum-do-versicherungsschutz-fuer-geschaeftsfuehrer-bei-insolvenzverschleppung-ist-jetzt-alles-wieder-gut-die-antwort-lautet-leider-nein/">Nach der BGH-Entscheidung zum D&#038;O-Versicherungsschutz für Geschäftsführer bei Insolvenzverschleppung: Ist jetzt alles wieder gut? Die Antwort lautet: Leider Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass sich ein Geschäftsführer zwar für getätigte Zahlungen nach Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit seiner Gesellschaft schadensersatzpflichtig macht, er jedoch dem Versicherungsschutz einer bestehenden Managerhaftpflichtversicherung (D&amp;O) unterliegt. Die Erleichterung über dieses Urteil, mit der die gegenteilige Auffassung des OLG Düsseldorf endgültig überholt ist, ist vielerorts groß. Die Entscheidung hat aber nicht nur Vorteile für Geschäftsführer und Vorstände. Darauf weisen unsere Partner Rechtsanwalt Felix Tittel und Dr. Marc Laukemann in ihrem neuen Beitrag auf <a href="https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-erleichtert-gmbh-geschaeftsfuehrerhaftung-bei-insolvenz-oder-do-deckung-schafft-haftung_183095.html">Anwalt.de</a> hin.</p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=insolvenz&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6743176872953180160">#Insolvenz</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=pers%C3%B6nlichehaftung&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6743176872953180160">#persönlicheHaftung</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=gmbhgesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6743176872953180160">#GmbHGeschäftsführer</a> #D&amp;OVersicherung <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=bgh&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6743176872953180160">#BGH</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=wirberatenunternehmer&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6743176872953180160">#wirberatenUnternehmer</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/nach-der-bgh-entscheidung-zum-do-versicherungsschutz-fuer-geschaeftsfuehrer-bei-insolvenzverschleppung-ist-jetzt-alles-wieder-gut-die-antwort-lautet-leider-nein/">Nach der BGH-Entscheidung zum D&#038;O-Versicherungsschutz für Geschäftsführer bei Insolvenzverschleppung: Ist jetzt alles wieder gut? Die Antwort lautet: Leider Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elke Lill bei der Übergabe des Forderungskatalogs von Gesetzesänderungen an Andrea Nahles</title>
		<link>https://lfr-law.de/elke-lill-bei-der-uebergabe-des-forderungskatalogs-von-gesetzesaenderungen-an-andrea-nahles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2014 15:15:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<category><![CDATA[Nahles]]></category>
		<category><![CDATA[Schlecker]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lfr-wirtschaftsanwaelte.de/?p=671</guid>

					<description><![CDATA[<p>Elke Lill setzt sich für Gesetzesänderungen ein, die ein Scheitern aller Sanierungsbemühungen und den Verlust aller Arbeitsplätze, wie in der Schlecker-Insolvenz, verhindern sollen. Hierzu hat sie in Zusammenarbeit mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einen Forderungskatalog für Gesetzesänderungen erarbeitet. Gemeinsam mit einer Delegation von Verdi hat sie diesen Forderungskatalog am 14. Juli 2014 der Bundesministerin für Arbeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/elke-lill-bei-der-uebergabe-des-forderungskatalogs-von-gesetzesaenderungen-an-andrea-nahles/">Elke Lill bei der Übergabe des Forderungskatalogs von Gesetzesänderungen an Andrea Nahles</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Elke Lill setzt sich für Gesetzesänderungen ein, die ein Scheitern aller Sanierungsbemühungen und den Verlust aller Arbeitsplätze, wie in der Schlecker-Insolvenz, verhindern sollen. Hierzu hat sie in Zusammenarbeit mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einen Forderungskatalog für Gesetzesänderungen erarbeitet. Gemeinsam mit einer Delegation von Verdi hat sie diesen Forderungskatalog am 14. Juli 2014 der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles übergeben. Das Vorhaben wird derzeit vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geprüft.<br />
<a href="https://www.kda-ekd.de/presse/2014/07/14/Lehren-aus-der-Schlecker-Pleite-Ministerin-Nahles-nimmt-Forderungen">https://www.kda-ekd.de/presse/2014/07/14/Lehren-aus-der-Schlecker-Pleite-Ministerin-Nahles-nimmt-Forderungen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/elke-lill-bei-der-uebergabe-des-forderungskatalogs-von-gesetzesaenderungen-an-andrea-nahles/">Elke Lill bei der Übergabe des Forderungskatalogs von Gesetzesänderungen an Andrea Nahles</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elke Lill Neues Buch „Insolvenz &#038; Arbeitsrecht“ erschienen</title>
		<link>https://lfr-law.de/elke-lill-neues-buch-insolvenz-arbeitsrecht-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[LFR]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 15:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[LFR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lfr-wirtschaftsanwaelte.de/?p=673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Elke Lills neues Buch „Insolvenz &#38; Arbeitsrecht“, Verlag Vahlen Elke Lill hat das Praxis-Buch „Insolvenz und Arbeitsrecht“ aus der Reihe „Arbeitshilfen für Betriebsräte“ verfasst, das 2014 beim zum Beck-Verlag gehörenden Verlag Vahlen erschienen ist. Diese Reihe stellt eine Ergänzung zum Betriebsverfassungsgesetz-Kommentar von Fitting dar und ist an Arbeitnehmervertreter gerichtet. „Insolvenz und Arbeitsrecht“ beantwortet die häufigsten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/elke-lill-neues-buch-insolvenz-arbeitsrecht-erschienen/">Elke Lill Neues Buch „Insolvenz &#038; Arbeitsrecht“ erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Elke Lills neues Buch „Insolvenz &amp; Arbeitsrecht“, Verlag Vahlen</h2>
<p>Elke Lill hat das Praxis-Buch „Insolvenz und Arbeitsrecht“ aus der Reihe „Arbeitshilfen für Betriebsräte“ verfasst, das 2014 beim zum Beck-Verlag gehörenden Verlag Vahlen erschienen ist. Diese Reihe stellt eine Ergänzung zum Betriebsverfassungsgesetz-Kommentar von Fitting dar und ist an Arbeitnehmervertreter gerichtet. „Insolvenz und Arbeitsrecht“ beantwortet die häufigsten Fragen bei der Insolvenz des Arbeitgebers. Die Fragen werden in der Reihenfolge behandelt, in der sie in der Praxis regelmäßig auftreten. Das Buch enthält Übersichten, eine Vielzahl von Praxistipps, Mustervorlagen für Informationsschreiben, Übersichten sowie Gegenüberstellungen von Argumenten, die die Entscheidungen von Betriebsräten erleichtern.</p>
<p><a href="https://handel.verdi.de/service/fuer-betriebsraete/++co++afbc9074-3c99-11e4-b59f-52540059119e" target="_blank" rel="noopener">https://handel.verdi.de/service/fuer-betriebsraete/++co++afbc9074-3c99-11e4-b59f-52540059119e</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lfr-law.de/elke-lill-neues-buch-insolvenz-arbeitsrecht-erschienen/">Elke Lill Neues Buch „Insolvenz &#038; Arbeitsrecht“ erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lfr-law.de">LFR Wirtschaftsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
